Drinks For Free

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„Natürlich kommen wir! Danke viel Mal für deine Einladung.“ Antwortete ich einem Freund, der mich plus zwei Begleitpersonen zu einer Party eingeladen hat. Man müsse lediglich 40.- Franken Eintritt zahlen und man bekommt dort so viel Drinks wie man will. Welche zwei Personen ich mitnehmen würde, war klar. Zum einen, meinen besten Freund Tom und zum zweiten, mein anderer bester Freund Janus.

Wir studieren alle an der gleichen Uni und lieben Partys mit Drinks for free. Es ist uns klar, dass wir beim Eintritt etwas zahlen müssen, aber die Veranstalter kennen unsere Trinkfestigkeit nicht. Unser Ziel war es jedoch, so viel zu trinken, wie wir können, jedoch nicht zu viel, so dass wir einen Blackout haben.

Nun kam der besagte Tag mit den vielen Drinks, Musik, Drinks, Mädels, Drinks und ach ja, hab ich schon die Drinks erwähnt? Wir haben uns herausgeputzt, uns schick angezogen und machten uns direkt auf den Weg.

Der Bus sollte 21:35 kommen, jedoch vergingen schon 7 Minuten und er war immer noch nicht da. 21:59 hatten wir keine Geduld mehr und sind los gelaufen. Der Schnee auf der Strasse erschwerte den steilen Weg hinauf. Doch unsere Motivation war gross und nach den vielen Prüfungen haben wir es verdient.

Wir waren kurz vor einer Busstation, als wir den Bus von hinten heranfahren sahen. Da es so steil war, rannten wir hinauf, um den Bus zu erwischen. Mein Freund Tom hatte Lackschuhe an und das war das für ihn so, als würde er mit Skischuhen einen Berg hinauf rennen. Er rutschte immer wieder weg und krabbelte manchmal auf allen Vieren. Er wollte unbedingt diese gratis Drinks.

Tom wollte sich mit einem grossen Tritt wieder aufrichten und knickte dabei vom Trottoir auf die Strasse weg. Janus und ich hörten nur ein Schrei im Hintergrund. Als ich mich umsah, sah ich einen Fuss, der 90 Grad zu seiner Speiche war und dass aus der Hose Blut tropfte.
Wir rannten sofort zu ihm zurück und alarmierten die Ambulanz sowie seine Eltern. 22:46 trafen wir alle im Krankenhaus ein und warteten vor dem Operationsraum. Mein Freund Tom musste notoperiert werden, um die beschädigten Nerven für den Fuss zu retten.

Am nächsten Morgen besuchten Janus und ich Tom. Er tat uns leid und wir verfluchten diese scheiss Party und diese scheiss gratis Drinks. Ebenfalls gaben wir dem Bus die Schuld, dass er nicht rechtzeitig an der Haltestation erschienen ist.

Später kamen auch Toms Eltern und sie hatten uns drei einen gratis Kaffee mitgebracht.

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