Biene

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Nach der Arbeit stieg ich in mein Auto und wollte nach Hause fahren. Ich startete das Auto und wählte ein schönes Lied aus. Da sah ich eine kleine Biene auf meiner Frontscheibe. Sie sass dort unerschrocken und ruhte sich wohl aus. Lächelnd ermutigte ich die Biene wegzufliegen, da ich bald losfahren würde. Sie blieb jedoch weiterhin dort sitzen.

Ich fuhr los und beschleunigte auf 30 km/h. Meiner Meinung nach sollte der Wind sie so sehr stören, dass die Biene weggeht. Diesmal aber nicht. Sie bleibt weiterhin auf meiner Scheibe und fuhr mit mir mit. Die nächste Hürde war die 50 km/h Strecke, welche auch einige Kurven beinhalte. Auch diese meisterte die Biene ohne Probleme. Langsam aber sicher, fing die Biene an mir zu gefallen.

Da stand ich an der Ampel und wartete, bis ich grün bekomme. „Jetzt wird es ein bisschen schneller, halt dich gut fest tapfere Biene.“ Rot... Gelb…Grün… Ich beschleunigte bis ich 100 km/h fuhr. Die Biene war immer noch an meiner Frontscheibe. Sie gefiel mir immer mehr, sodass ich sie anfeuerte, nicht wegzufliegen. Zusätzlich erhöhte ich die Lautstärke der Musik und veranstaltete eine Party auf zwei Rädern. Die Gäste waren eine Biene und ich.

Nach der Kurve war die 100 km/h Tafel durchgestrichen und man darf die maximal erlaubte Geschwindigkeit von 120 km/h fahren. Die Nadel des Tachometers hielt bei 120 km/h an und die Biene – die Biene war immer noch auf der Scheibe. Ich dachte, dass sie vielleicht auf einen Harztropfen getreten ist, dann auf mein Auto gelandet ist und darum nicht mehr davon weg kommt. Jegliche Varianten fielen mir ein, warum diese Biene nicht weg fliegt.

Es war mir bewusst, dass ich nicht so schnell fahren durfte. Aber da niemand auf der Strasse war, drückte ich das Gaspedal bis auf 157 km/h und sie war immer noch auf der Scheibe. Sie hat sich leicht nach unten gedrückt, wahrscheinlich um nicht allzu viel Gegenwind zu bekommen.

Zum Schluss kam die Autobahnausfahrt und ich dachte mir, jetzt müsse sie weg fliegen. Denn solch eine Höllenfahrt hatte sie wohl noch nie erlebet. Zu meinem Erstaunen war sie immer noch auf meiner Scheibe. Nun liess ich die Fenster runter und habe sie auch die Musik hören lassen. Belustigt fuhr ich auf meinen Parkplatz und wollte die Biene von oben anschauen.

Da fliegt sie weg und landet mir auf den Arm. Vor lauter Schreck habe ich sie mit der Hand erschlagen.

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